Expertise mit Seilen und Bandschlingen

Azubi-Start-Up-Tag – Problem erkannt

Statistisch betrachtet, werden fast 26% der Ausbildungsverträge bereits in der Probezeit aufgelöst, weil die Auszubildenden mit der neuen Situation überfordert sind.
Mal abgesehen davon, dass dem Betrieb schon im Vorfeld Kosten entstanden sind, um den Ausbildungsplatz zu besetzen, hätte ihn ein anderer gerne gehabt. Hinzu kommt auch noch, dass der Azubi abbricht ohne einen Plan B zu haben.
Man könnte auch von einer Loose-Loose-Situation reden.

Erzwingen ist nicht die Lösung um voran zu kommen

Klar ist natürlich auch, will der Azubi auf keinen Fall weiter machen, nutzen auch Verträge und pausenloses Einreden nichts, um dauerhaft beide Seiten zufrieden zu stellen.

Woran das liegen könnte?

  1. Arbeitsbedingungen, wie Schicht- oder Wochenendarbeit
  2. Friseurlehrlinge, die auf einmal samstags arbeiten müssen
  3. kaufmännisch Azubis, die sich als menschliche Kaffeemaschine sehen
  4. und, und, und (die Liste könnte man sicher schier endlos fortsetzen, doch darum geht es hier nicht)

Gemeinsam Lösungen finden

Azubis sind häufig mit der neuen Situation überfordert

Hinzu kommt natürlich auch eine komplett neue Situation. Während der Schulzeit wurden fleißig Hausaufgaben gemacht oder auch nicht. Konnte man in der Schule seine Noten durch lernen noch verbessern und hat man mal nicht gelernt, nun ja, dann kam halt eine 3 oder 4 raus, so muss man sich plötzlich mit Menschen auseinander setzen.
Das Taschengeld hat das Überleben gesichert und der extra 10er für eine 1 oder 2 in Mathe ist vielleicht gar nicht so nötig, wenn Oma oder Opa (oder beide) das nötige Kleingeld für das Hobby dem postpubertären Erdenbewohner (auch Pubertier genannt) auch mal so zustecken.

Teamchallenge für die Kommunikation

Doch was ist jetzt? Im Betrieb muss man sich auf einmal mit hierarchisch höher gestellten Menschen, der gleichzeitig auch noch über einen Teil des Tages die Zeit für den jungen Menschen verplant, auseinander setzen oder vielleicht sogar einmal unterordnen, weil zuhören und Aufträge ausführen. Zu allem Übel fordern diese Menschen jetzt auch noch eine Gegenleistung mit festgesetztem Endzeitpunkt ein. Ausbilder, Mitarbeiter, Chef oder all das noch in einer Person, was es an sich gar nicht besser macht. Und das, wo man gerade aus der Schule kommt und gar nicht weiß, wer man wirklich ist. Nun gut. Diese Phase kommt dann Anfang 40 wieder und heißt sich „Midlife-Crisis“ oder wie auch immer.

10 Jahre Schule hinterlassen ihre Spuren

Der Azubi im Betrieb ist wie ein Tiger im veganen Restaurant. Es gibt im Prinzip richtig gute Angebote, aber wirklich schmecken tut es nicht, weil Du ja satt werden willst und nicht gesund.
Jetzt wird der eine und andere vielleicht sagen:
Ja, nee da ist ja auch noch Berufsschule und die lernen ja im Betrieb auch was. Richtig!
Doch vorher gab es nur Schule. Ab dem 6ten oder 7ten Lebensjahr und dann für 10 bis 13 Jahre, je nachdem wie intensiv der Genuss war, falls noch eine Extrarunde mit eingeplant war. Also das bis dahin halbe Leben: Schule, Schule, Schule.
Mit anderen Worten könnte man von einem ziemlich krassen Karrierewechsel reden. Stell Dir vor, Du hast bisher immer Büro gemacht und jetzt auf einmal ist Montage im Rohbau angesagt – im Winter, bei Frost und dunkel ist es auch noch.

Wir brauchen Lösungen und keiner Probleme

Aufgeben ohne Plan B ist sicher keine gute Lösung

Dann wurde das Schulleben noch mit Parolen geschmückt, wie „nicht für das Leben lernen wir, sondern für die Katz.“ Nicht das wir auch solche Parolen geschwungen hätten. Vielleicht sollte einfach mehr Bewusstsein geschaffen werden, denn die Qualität der Schulabgänger hat in der Tat drastisch und messbar abgenommen.
Hinzu kommt ja auch noch die entsprechende Fehlerkultur in der Rotstiftanstalt und allgemein der Umgang mit Stärken und Schwächen in der Gesamtgesellschaft. Wundert es da, dass man

  • das Handtuch wirft,
  • die Flinte ins Korn wirft,
  • oder sich vom Acker macht

auch wenn es vorerst keine Alternative gibt? Mich gefragt, würde ich sagen: Nein – aber mich fragt ja keiner.

Ich habe nicht irgendeine Lösung für die Problematik. Nein! Ich habe DIE Lösung! Lies dazu einfach den nächsten Bericht: Die Lösung zum Problem

der Simon - TEAM-Entwickler 4.0

Nehmt Kontakt zu mir auf für Euren Ausbildungs-Start-Up-Tag im und um den Kletterwald.
Telefon: 06443 / 819 0 817
mobil: 0170 / 950 92 20

Gemeinsam mit Spaß lernen

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